Sunday, October 08, 2006

Bangkok - Kathmandu

Nach einem schnellen Frühstück gehts zum Airport, das Taxi ist auch bezahlbar. Da Sonntag ist, sind wir bereits nach einer halben Stunde dort. Erneut Weiterflug mit Thai, alles bestens, gegen 12:30 Uhr Ortszeit lande ich endlich in Kathmandu. Die Prozedur mit dem Visa kostet etwas Zeit aber dann gehts direkt in "Abenteuer". Meine ersten Scheine, zum Glück nur kleine, bin ich schon los als ich im Auto sitze, das mich zum Hotel bringen soll. Nicht nur der Träger meines einen Gepäckstücks fordert mit Nachdruck seinen "Tip", sondern auch seine 3 Gefährten, die uns einfach mal so zum Auto nachgelaufen sind... Ich bin also schon mal eingestimmt und ahne, dass ich vermutlich etwas "härter" werden muss in den kommenden Tagen, auch wenn man vom Gefühl her jedesmal etwas geben würde. Das erste Abenteuer ist die Fahrt zum International Guest House...

Die Strassen verstopft, ein einziges Hupkonzert, fliegende Händler und alles was eine Stadt braucht oder auch nicht, mischt sich mitten im Strassenverkehr. Im Hotel angekommen, fühlt man sich sofort wie in einer Oase, die Zimmer sind recht einfach aber alles ist sauber und gepflegt.

Der Stil des Hauses, die vielen Holzschnitzarbeiten und der wunderschön angelegte Garten verzaubern sofort. Nach dem Beziehen meines Zimmers starte ich meine ersten Erkundungen in Thamel, etwas orientierungslos laufe ich zum einen durch die Strassen und zum anderen Gefahr von all den Händlern um die ersten und letzten Rupien gebracht zu werden ;-) Plötzlich werde ich erneut angesprochen. Erst gesellt sich ein Nepali an meine Seite, kurz daruf ein zweiter. Es stellt sich heraus, dass beide Studenten sind und derzeit Ferien haben.Sie begleiten mich, nein sie führen mich den Rest des Tages durch die Stadt, erläutern mir die wichtigsten Unterschiede der vielen Götter, Tempel und Statuen. Einer der beiden spricht neben Englisch sogar etwas Deutsch. Natürlich erwarteten sie am Abend ihren "Lohn", aber so etwas offenes und freundliches ist mir noch nicht passiert ! Zwischendurch lade ich beide noch zu einem Snack und einen Drink ein, sie waren sichtlich erfreut und wir hatten Gelegenheit auch ein paar persönliche Gedanken auszutauschen. Hari, einer der beiden, liefert mich sogar noch per Taxi im Hotel ab, bevor er mit einem öffentlichen Bus nach Hause fährt.

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